Silvia Müller

Praxis für Hundephysiotherapie

mit Unterwasserlaufband für Hunde

Boschring 8, 63329 Egelsbach (Hessen) Tel.:0177-4445550

 

 

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Osteopathie
PHYSIOTHERAPIE
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Wie funktioniert die osteopathische  Behandlung?

Sie beruht auf dem Prinzip der Überprüfung der optimalen Bewegungsqualität. Es sind die Art und Weise wie Gelenke  und Gewebe beweglich sind- weniger zählt die Form. Zur Feststellung der Funktionsstörungen benutzt der Osteopath relativ einfache aber aussagekräftige Methoden. Mittel zum Zweck ist die Hand. Vor der Befundung durch einen Osteopathen sollte das Tier allerdings immer schulmedizinisch durch einen Tierarzt, zur Abklärung der Krankheitsursache, untersucht worden sein! Erster Schritt der Behandlung ist ein genaues Befragen des Besitzers. Interessant sind  ganz banale Ereignisse, wie lang zurück liegende Verletzungen, Narben oder Infekte. Danach erfolgt die Inspektion, d.h. ein genaues Betrachten des Hundes– besonders bei verschiedenen Bewegungsabläufen. Tastuntersuchung (z.B. Feststellen von Verspannungen, Gewebeverschieblichkeit) sowie Beweglichkeitsteste folgen. Aus dem Befund ergibt sich dann die Therapie. Dass keine Behandlungskonzepte bei Wirbelsäulenbeschwerden, Lahmheiten, usw. gegeben werden können wird nun ziemlich deutlich, da die zu Grunde liegenden Beschwerden je nach Patient völlig unterschiedlich sein können.

Mögliche korrigierende Methoden zum Mobilitätsgewinn sind:

  • Impulstechniken (auch Thrust genannt)

  • Side of ease side of barrier  (man verbleibt erst 90 sec. in der Läsion und geht dann in die konträre- eingeschränkte Bewegungsrichtung)

  • Autoregulative Techniken (der Hund korrigiert sich auf vorangegangenen Bewegungsimpuls hin selbst

  • Reflex, Bindegewebe - Fascien , und sogenannte Listeningtechniken

  • Weiche Gewebetechniken (z.B. bei Narben)

  • Craniosacrale als auch energetische Techniken

Der Therapeut zwingt dem Körper keine neue Funktionsweise auf, sondern gibt Impulse zur Selbstheilung. Nach der Behandlung sollte der Körper einige Zeit in Ruhe gelassen werden (mindestens 24 – besser 48 Stunden!), um den Ablauf der Selbstregulation nicht zu stören. Dies variieret je nach Krankheitsbild und –verlauf zwischen ein- und drei Wochen. Auch über die Dauer der Behandlung lässt sich kaum eine allgemein gültige Aussage treffen. Ein akutes Problem wird schneller behoben sein, ein chronisches, über lange Zeit bestehendes Problem wird längere Zeit in Anspruch nehmen.

 

Mit einer möglichen Erstverschlimmerung der Beschwerden sollte gerechnet werden. Einige Hundebesitzer berichteten aber auch von einer ungewohnten Müdigkeit ihres Vierbeiners, andere berichteten, dass Ihre Hunde nach der osteopathischen Behandlung ausgesprochen aktiv waren.